Kann ich Buchweizenmehl im Rezept auch komplett anstelle von Weizenmehl verwenden?
Das hängt stark vom Rezept ab. Buchweizenmehl enthält kein eigenes Klebereiweiß, das Teigen die typische Dehnbarkeit gibt. Reine Buchweizenteige werden daher eher mürbe und bröselig statt elastisch. Für Schmarrn, Pfannkuchen, Knödel, Fladen oder saftige Torten funktioniert ein hoher bis vollständiger Buchweizenanteil gut. Bei Hefegebäck und luftigem Brot empfiehlt sich in der Praxis ein Anteil von etwa 20 bis 40 Prozent Buchweizenmehl, den Rest übernimmt ein glutenhaltiges Mehl wie Weizen oder Dinkel. Da die grobe Mahlung mehr Flüssigkeit aufnimmt, lohnt es sich, den Teig kurz quellen zu lassen und die Flüssigkeitsmenge nach Gefühl anzupassen.
Buchweizenmehl grob 500g
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